Champex-Linden im Allgäu angekommen

Für viele langjährige Kunden kam die Nachricht am Anfang des Jahres überraschend: Nach über 30 Jahren in Dormagen-Nievenheim hat der Gartenbahnspezialist Champex-Linden angekündigt, in den Allgäu umzuziehen. Der Umzug ist mittlerweile geschaft und das neue Domizil in der Schloßstraße 60 in Kißlegg (Allgäu) bezogen.

Champex-Linden jetzt im Allgäu – Quelle: Sven Linden

In den vergangenen Jahren hatte Champex-Linden sich bereits an die veränderten Marktbedingungen angepasst. Die Öffnungszeiten des Ladengeschäfts in Dormagen-Nievenheim wurden in zwei Schritten deutlich ausgedünnt. Außerdem nutzen immer mehr Kunden die Möglichkeit Bestellungen über das Internet zu tätigen oder Serviceaufträge per Telefon abzusprechen und die Lok anschließend per Post nach Dormagen zu schicken.

Obwohl es in Dormagen-Nievenheim schon immer einen ausgeprägten Versandhandel gab, waren die Örtlichkeiten dafür nicht optimal. Die verwinkelten Räume waren teilweise über mehrere Etagen verbunden, so dass Bestellungen recht umständlich gepackt werden mussten. Der neue Standort erlaubt Champex-Linden seine Geschäftsabläufe besser umzusetzen.

Im Gespräch mit dem Spur-G-Blog berichtete Sven Linden, dass er den neuen Standort durch Zufall gefunden hat. Seit seiner Jugend war der LGB-Fan von den RhB Modellen fasziniert und auch viele Urlaube wurden beim Vorbild in der Schweiz verbracht. Letztes Jahr entdeckte Sven Linden auf der Rückreise von einem RhB Urlaub die neue Immobilie. Durch die Umstrukturierung der Firma und die privaten Interessen bot sich der Zeitpunkt für die neue Weichenstellung an. Deshalb konkretisierte Sven Linden mit seiner Familie die Überlegungen und entschloss sich zur Verlagerung seines Geschäfts vom Rheinland ins Allgäu.

Insbesondere für den Versand ist der neue Standort ideal. Die großen Räume befinden sich alle auf einer Ebene und bieten Platz für das komplette Ersatzteillager. In Dormagen waren die Produkte zeitweise an mehreren Standorten verteilt. Außerdem gibt es im Allgäu keine Ladenöffnungszeiten mehr. Dies ermöglicht Sven Linden den Service für seine Kunden zu optimieren. So werden ausführliche Beratungsgespräche nicht mehr durch Laufkunden unterbrochen.

Den Umzug hatte Champex-Linden ausführlich geplant. Die Umsetzung erfolgte in mehreren Etappen zwischen Februar und April 2020. Insgesamt machten sich 125 Europaletten und zusätzlich drei LKW-Ladungen mit Betriebseinrichtung (Büromöbeln sowie Versand- und EDV-Technik) auf den Weg. Mittlerweile sind alle Kartons wieder ausgepackt und auch die große LGB Testanlage ist wieder betriebsbereit. Ein Bahnhofsschild im neuen Standort erinnert an die alte Heimat.

Mittlerweile hat Champex-Linden die ersten Wochen am neuen Standort verlebt. Alle Arbeitsschritte spielen sich ein und auch zahlreiche Stammkunden sind Champex-Linden treu geblieben: Zahlreiche Grüße und Glückwünsche haben das Team telefonisch oder per E-Mail erreicht. Nach Absprache können Kunden bestellte Ware auch im Allgäu abholen. Sven Linden bittet aber darum von spontanen Besuchen abzusehen, da der Tagesablauf straff organisiert ist und Einkauf, Kommissionierung von Ersatzteilaufträgen, die Reparaturbearbeitung, der E-Mail-Verkehr oder die Buchhaltung keine unangekündigte Besuche zu lassen. Mit der Neuausrichtung von Champex-Linden ist der Gartenbahnspezialist für die nächsten Jahre gut aufgestellt.

Link-Tipp: www.champex-linden.de

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