Brohltalbahn und Brohler Firmen sanieren Schiffsanleger am Rhein

Der Umstieg von der Rheinschifffahrt zum Vulkan-Expreß ist wieder in Brohl möglich - Quelle: IG Brohltalbahn [b]

Der Umstieg von der Rheinschifffahrt zum Vulkan-Expreß ist wieder in Brohl möglich – Quelle: IG Brohltalbahn [b]

Der Brohler Schiffsanleger am Rhein strahlt wieder im neuem Glanz. Nachdem der Rheinsteiger wegen Frist- und Reparaturarbeiten aus dem Wasser genommen werden musste, konnte er rechtzeitig zum SOmmerbeginn fertig gestellt und vo einigen Wochen wieder ins Wasser gehoben werden. Die Brohltalbahn hatte vor einigen Jahren den Steiger übernommen, damit Brohl nicht der erste Ort am Mittelrhein ohne Schiffsanleger sein würde. Der damalige Eigentümer hatte angekündigt, den Steiger aus wirtschaftlichen Gründen aufgeben zu wollen. Neben dem Verlust des Anlegers für die Gemeinde Brohl-Lützing hätte dies auch das Aus für die Übergangsmöglichkeit vom Schiff auf die Züge des „Vulkan- Expreß“ am Haltepunkt in den Rheinanlagen bedeutet. Auch wenn die Kosten für Wasserpacht und Unterhaltung bei weitem nicht durch die Nutzungsgebühren der Schiffe abgedeckt werden, hat die Brohltalbahn damals den Steiger gerne übernommen. Hintergrund war die Zusage der Ortsgemeinde, dass man Unterstützung für anfallende Arbeiten am Steiger leisten werde. Es legen zwar nach wie vor mangels Einbindung in die Linienschifffahrt nicht mehr als vier Schiffe pro Jahr an – aber Brohl hat weiterhin „seinen“ Anleger!

Die aktuell notwendigen Reparaturarbeiten am Anleger wurden durch eine „große Brohler Kooperation“ firmenübergreifend erledigt. So haben sich insgesamt fünf Akteure in das Projekt eingebracht:

  • Ortsgemeinde Brohl, Bauhof: Lackier- und Reinigungsarbeiten
  • Fa. MST Huber: Ein- und Auskranen mit Autokran
  • Fa. Michiels: Ultraschalluntersuchung nebst Dokumentation
  • Brohltalbahn: Trockeneisstrahlen und Lackierarbeiten
  • und die Fa. Bröhl, die die Spezialfarben besorgte.

Am Steiger wurde bei den Arbeiten übrigens eine Aufnahme für eine Sediment- Messeinrichtung angebracht. Das Bundesamt für Gewässerkunde wird zukünftig nachhaltig den Sedimentgehalt im Rhein an diesem Steiger messen bzw. ermitteln. „Durch die vorbildliche Zusammenarbeit zwischen den Brohler Unternehmen und der Ortsgemeinde, bleibt eine touristische Einrichtung für die Rheingemeinde erhalten“, so Ortsbürgermeister Michael Schäfer (Bildmitte, mit den beiden Geschäftsführern der Betriebsgesellschaft der Brohltalbahn Michael Haubner und Stefan Raab). Wer die Möglichkeit nutzen möchte, in Brohl direkt vom Schiff zum „Vulkan-Expreß“ umzusteigen, erhält weitere Infos dazu gerne bei der Brohltalbahn unter Telefon
02636/80303 oder per Mail an buero@vulkan-express.de.

Quelle: Interessengemeinschaft Brohltal-Schmalspureisenbahn e.V. / Michael Hergarten

Link-Tipp: www.vulkan-express.de

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