Unboxing: ZIMO MX10 und MX32 FU – Teil 1 [Video]

Heute startet der Spur-G-Blog eine kleine Serie zur ZIMO Digitalzentrale MX10 und dem ZIMO Funkhandregler MX32FU. ZIMO hat dem Spur-G-Blog einen Starterset STARTGFU für die Gartenbahn zur Verfügung gestellt. Die ZIMO Zentrale MX10 hat viele Schnittstellen und viele Funktionen. Die erste Folge zeigt, wie man trotzdem schnell Züge mit der MX10 rollen lassen kann.Unboxing: ZIMO MX10 und MX32 FU – Teil 1 [Video]

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Video-Link: https://youtu.be/22naGDnLI4Q

Quelle: Spur-G-Blog

Im Startset STARTGFU für 1.920 Euro ist alles für den Gartenbahner enthalten: Neben der Zentrale MX10 sind dies der Funkhandregler MX32FU und ein 30A Netzteil. Selbstverständlich sind Anleitung, die notwendigen Stecker, etc. im Lieferumfang enthalten. Die MX10 kann damit auf dem ersten Schienenausgang 12A und auf dem zweiten Schienenausgang 8A liefern. In der Anleitung wird beschrieben, wie sich beides zu 20A zusammenschließen lässt. Allerdings lässt sich der zweite Schienenausgang bei der 20A-Lösung nicht mehr als Programmiergleis verwenden. Viele Gartenbahner sollten jedoch mit einem 12A- und einem zweiten 8A-Stromkreis auskommen.

Im Video geht es um das schnelle Fahren von Zügen nach dem Auspacken der Zentrale. Beim ersten Start muss der Funkhandregler MX32FU mit einem Kabel an den CAN-Bus gesteckt werden. Dann werden Zentrale und Handregler automatisch gekoppelt. Anschließend kann das Kabel ausgesteckt und der Handregler per Funk genutzt werden.

Mit einem Druck auf die Taste „A“ (Adresse) auf dem Handregler MX32FU kommt man zur Adresseingabe. Dort wird die Adresse des Lokdecoders über die Zifferntastatur eingetippt. Mit einem Druck auf die Taste „F“ (Fahren) geht es los. Mit dem Schieberegler lässt sich die Geschwindigkeit einstellen. Die Richtungstaste ist die Raute „R“. Damit stellt man vorwärts und rückwärts ein. Die aktuelle Richtung wird auf dem MX32FU mit zwei dreieckigen LEDs angezeigt.

Der Nutzer kann neben der Adresse auch einen Namen für die Lok eingeben. Dazu bestätigt er die Adresse nicht mit der „F“, sondern mit der „A“-Taste. Die Eingabe des Namens erfolgt mit der Zifferntastatur. Wie bei einem alten Mobiltelefon sind die Zahlentasten mit Buchstaben mehrfach belegt. Mit der roten „Pfeil nach oben“-Taste lässt sich zwischen Kleinbuchstaben, Großbuchstaben sowie Zahlen/Sonderzeichen umstellen. Der Name wird wieder mit „F“ bestätigt und schon ist man im Fahrmodus.

In der zweiten Reihe gibt es die Tasten „F“ und „U“. Sie haben zusätzlich ein nach oben bzw. unten zeigendes Dreieck als Beschriftung. Im Fahrmodus lässt sich damit die aktuelle Lokdatenbank durchblättern. Sofern man nur wenige Lokomotiven auf dem MX32FU eingetragen hat, geht dies recht schnell und intuitiv.

Am Anfang irritierend ist die Belegung der Funktionstasten des MX32FU. Die Taste 1 ist die Funktionstaste F0 (Licht), die Taste 2 ist die Funktionstaste F1, etc. Die Belegung der Funktionstasten ist auf dem MX32FU auch in rot zusätzlich beschriftet, aber am Anfang habe ich häufig auf die falsche Ziffer gedrückt. Natürlich ist dies eine Gewohnheitssache. Wenn man sich das Bedienkonzept von ZIMO für den Handregler MX32FU ansieht, ist die Tastenbelegung auch logisch nachvollziehbar.

Wechsler müssen sich auch bei der Nothalt-Taste umgewöhnen. Bei einem kurzen Druck auf den roten Nothalt-Knopf „S“ (Stopp), erscheinen auf dem Touchdisplay die Stoppkugeln. Dann ist ein zweiter Fingertipp notwendig. Allerdings kann der Benutzer dann DCC-Norm konform entscheiden, ob er nur den aktuellen Zug, alle Züge oder den Strom an der Schiene komplett ausschalten möchte. Dies kann er sowohl für den ersten als auch den zweiten Stromkreis entscheiden. Auch hier müssen sich Wechsler gegebenfalls etwas umgewöhnen. Da aber diese Funktionen sehr hilfreich sind, ist in einigen Wochen ein Video zum Nothalt geplant.

Im Video ist auch zu sehen, dass eine Weiche geschaltet wird. Mit der Taste „W“ (Weiche) kann im Fahrmodus zwischen den Funktionstasten der fahrenden Lok und der Weichenansicht gewechselt werden. Dabei geht ZIMO einen ungewöhnlichen Weg. Im Weichenmodus wird eine (frei definierbare) Palette von Weichen angezeigt. Die angezeigten Weichen lassen sich über die Zifferntaste per Tastendruck einfach schalten. Die (theoretische) Richtung der Weiche wird sowohl im Display als auch mit einer rot/grünen LED an der Taste optisch dargestellt. Eine direkte Eingabe einer Weichenadresse ist nicht möglich. Die Idee bei diesem Konzept ist, dass sich Weichen logisch zu Gruppen ordnen lassen (als Vorstufe zu einem Stellwerk). So lassen sich zum Beispiel die Weichen im Bahnhof in einer Palette darstellen, auch wenn sie unterschiedliche Adressen haben. Dem Thema Weichen wird auch eine eigene Folge gewidmet. Für das Video hat der Spur-G-Blog den Weichendecoder so umprogrammiert, dass er zu der Werkseinstellung des MX32FU passte…

Das Fazit der ersten Folge: Die MX10 ist eine Zentrale mit wirklich vielen Schnittstellen und Funktionen. Der erste Blick ins Handbuch ist erschlagend. Das Video zeigt aber, dass der Gartenbahner schnell die ersten Züge rollen lassen kann und dadurch der erste Spielspaß schnell beginnen kann. Aber für die nächsten Wochen gibt es viele weitere spannenden Themen zu entdecken. Die Bereitschaft sich in neue Inhalte einzuarbeiten, muss man bei der MX10 mitbringen.

Link: www.zimo.at

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