mXion DRIVE-S: Hard- und Softwareupdate

mXion hat seinem 2A-Lokdecoder DRIVE-S ein Facelift unterzogen. Durch die Erneuerung der Hardware unterstützt der DRIVE-S-Lokdecoder jetzt auch RailCom. Damit kann der Decoder Rückmeldungen an viele Digitalzentralen schicken. Vorbereitet ist auch das mfx-Protokoll, welches von Märklin/LGB in den CS-Zentralen genutzt wird. Die mfx-Funktion wird aber erst später per Software-Update nachgeliefert.

Beim Schwesterdecoder DRIVE-SR, der speziell für die LGB Reinigungslok entwickelt wurde, ist zusätzlich zur RailCom-Erweiterung ein elektrischer Puffer eingebaut worden. Dieser macht sich gerade bei Reinigungsarbeiten positiv bemerkbar. Zusätzlich wurde beim DRIVE-SR die Motorendstufe auf 3A verbessert.

Für alle DRIVE-Decoder (XL, L, M, SB, SR, S) steht außerdem die Firmware 2.1 zur Verfügung. Zum einen wurde in der neuen Software die Taktsimulation vollständig überarbeitet. In der alten Version kann es bei der Simulation des Takts zum „Stottern“ im Fahrbetrieb kommen. Zum anderen wurde die Lüfteransteuerung für gepulste Verdampfer optimiert. Die Decoder versuchen nach Angaben von mXion durch einen „Schubser nach dem Einschalten“ die Trägheit des Lüftermotors zu überwinden.

Der mXion DRIVE-S ist für kleine Fahrzeuge mit einer Dauerbelastung von 1,5 A und einer Spitzenbelastung von 2 A konzipiert. Er besitzt vier Funktionsausgänge und eine SUSI-Schnittstelle. Während die Motor- und Gleisanschlüsse verkabelt sind, erfolgt der Anschluss der weiteren Ein- und Ausgänge über Lötpads. Der DRIVE-S kostet 35,00 Euro.

Der DRIVE-SR für die LGB-Reinigungslok kostet 65,00 Euro. Er besitzt fünf Lichtausgänge (vorne, hinten, innen, 2 x Dach), einen Anschluss für den Reinigungsmotor und zwei zusätzliche Kontakteingänge. Der DRIVE-SR verfügt über Schraubklemmen und eine SUSI-Buchse. Mehr Informationen zu den Decodern gibt es auf der Homepage von mXion.

Link-Tipp: www.mXion.de

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