BenQ ScreenBar für PC-Monitore

BenQ Screenbar – Quelle: Spur-G-Blog

Vor zwei Wochen wurde ich von BenQ angefragt, ob ich im Spur-G-Blog die BenQ ScreenBar für PC-Monitore vorstellen könnte. Ich habe lange überlegt, ob die ScreenBar in den Spur-G-Blog passt. Da aber der Spur-G-Blog jeden Tag (und häufig am Abend) am PC ensteht, habe ich mich entschlossen, diesen kleinen Produktausflug zu machen. Daraufhin hat mir BenQ eine kostenlose Testversion zu geschickt.

Die BenQ ScreenBar ist letztendlich eine Schreibtischleuchte, die oben an einen Flachbildschirm befestigt wird. Bei Amazon wird die BenQ Screenbar für 99,00 Euro angeboten. Die Leuchte selbst ist 45 cm lang und hat einen runden Formfaktor. In den mitgelieferten Halter wird die BenQ Screenbar einfach eingesteckt. Der Halter ist so konstruiert, dass er mit einem Gegengewicht arbeitet und so weder Schrauben noch Klebeband für einen sicheren Halt benötigt. Nach Angaben von BenQ lässt sich der Halter an alle Monitore anbringen, die zwischen 1 cm und 3 cm tief sind. Aufpassen muss man, wenn oben im Monitor eine Kamera für Videotelefonate verbaut ist. Der Halter benötigt vorne ca. 8mm an Höhe. Liegt die Videokamera näher am Bildschirmrand, könnte es zu Problemen kommen. Bei meinem iMac von 2011 wurde das Sichtfeld der Kamera jedoch nicht eingeschränkt. Dafür habe ich mit der BenQ ScreenBar einen einfachen Datenschutzmechanismus realisiert: In den Halter habe ich ein kleines Stück Papier eingeklemmt (s. Bild), so dass die Kamera verdeckt ist. Für ein Videotelefonat ist das Papier mit einem Handgriff natürlich entfernt.

Links: Alte Schreibtischlampe, Rechts: Gute Ausleuchtung mit der BenQ Screenbar – Quelle: Spur-G-Blog

Viel entscheidener für eine Leuchte ist jedoch der Lichtkegel. Im Bild lässt sich schön der Vorteil der BenQ Screenbar erkennen. Links ist die alte Schreibtischleuchte zu sehen. In der Mitte es es zwar schön hell, aber schon wenige Dezimeter vom Zentrum entfernt wird es dunkel. Im Gegensatz dazu leuchtet die BenQ Screenbar fast den kompletten Schreibtisch aus – ohne dass das Licht den Bildschirm blendet.

Datenschutz ohne Kleben – Quelle: Spur-G-Blog

Angeschlossen wird die BenQ Screenbar über ein USB-Kabel. Dazu kann man den PC nutzen, was meiner Meinung nach zwei Nachteile hat: Erstens wird ein USB-Port am PC belegt und zweitens bekommt die BenQ Screenbar dann nur Strom, wenn der PC angeschaltet ist. Deshalb habe ich die Lichtleiste mit einem normalen USB-Netzteil angeschlossen, wie es auch zum Laden von Smartphones benutzt wird. Das funktioniert problemlos.

Die BenQ Screenbar verfügt über fünf Berührungssensoren. Ganz rechts ist der Ein- und Ausschaltknopf. Mit dem Knopf daneben lässt sich das Licht automatisch an die Umgebung anpassen. Ich persönlich nutzte jedoch lieber die manuellen Einstellungsmöglichkeiten, die sich links von dem Halter befinden. Mit zwei Berührungssensoren lässt sich die Lichtleiste dimmen und die Lichtfarbe ändern. Neben warmweiß ist auch ein kaltweißes Licht möglich. Berührt man den Dimmer, so wird die Lampe zum Beispiel schrittweise heller. Lässt man den Sensor los und berührt in wenige Sekunden später, so wird die Lampe schrittweise dunkler. Der Mechanismus funktioniert gut und man hat sich schnell an das Verfahren gewöhnt.

Etwas aufpassen muss man bei der BenQ Screenbar mit hellen Objekten auf dem Schreibtisch. Je nach Sitzposition kommt es bei mir zum Beispiel vor, dass die weißen Tasten meiner Apple Tastatur das Licht relativ stark spiegeln. Da ist es manchmal hilfeich die Tastatur etwas zu verschieben. Ich könnte mir vorstellen, dass dies auf einem weißlackierten Schreibtisch stören könnte. Allerdings habe ich keine Möglichkeit dies zu testen.

Impressionen der BenQ Screenbar – Quelle: Spur-G-Blog [b]

Natürlich habe ich mich gefragt, ob ich die BenQ Screenbar auch für die Beleuchtung meines Werkstattstisch nutzen kann. Für viele Situationen würde mir die gleichmäßige Ausleuchtung gefallen. Die Frage ist natürlich, wie die Lampe befestigt werden könnte. Eine schmale Holzleiste als Monitorersatz ließe sich natürlich schnell montieren. Allerdings ist der Halter der Screenbar so konstruiert, dass er auf der Rückseite des Monitors ca. 6,5 cm von der Bildschirmoberkante herunterragt. Ein so breite Halterung würde mich an meinem Werkstatttisch stören.

Hinzu kommt, dass die BenQ Screenbar den Eindruck einer soliden Verarbeitung macht. Allerdings ist die Lampe nicht für den ständigen Ortswechsel oder den Werkstattkeller konstruiert. Deshalb bleibt sie bei mir auf dem Desktop-PC im Arbeitszimmer stehen. Insgesamt bietet die BenQ Screenbar einige Vorteile. Die alte Schreibtischlampe habe ich mittlerweile ausgemustert.

Link-Tipp: BenQ Screenbar auf www.amazon.de

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