I K Nr. 54 kehrt in den Betriebsdienst zurück

Die IG Preßnitztalbahn e. V. und die Stiftung Sächsische Schmalspurbahnen informieren in einer Pressemitteilung über die erfolgreich abgeschlossene Hauptuntersuchung der I K Nr. 54. Ein Modell von dem Vorbild bietet LGB an. Eisenbahner die für die Kosten der Hauptuntersuchung spenden möchtem, können das folgende Spendenkonto nutzen: Stiftung Sächsische Schmalspurbahnen / IBAN DE24 1203 0000 1020 1953 58 / Deutsche Kreditbank AG / Verwendungszweck: I K Nr. 54

Sachsens erste Schmalspurbahnlokomotive kehrt in den Betriebs- dienst zurück – Hauptuntersuchung abgeschlossen

I K Nr.54 im Dampflokwerk Meiningen – IG Preßnitztalbahn [b]

Die sächsische Schmalspurlokomotive I K Nr. 54 hat heute nach Abschluss der Hauptuntersuchung in Meiningen die ersten Meter auf den Gleisen des Dampflokwerkes zurückgelegt. Damit steht der Rückkehr dieses besonderen Fahrzeugs nach Sachsen und dem erneuten Einsatz im Betriebsdienst nichts mehr im Wege.

In den letzten zwölf Monaten ist die Lok unter der Verantwortung des Projektteams der Interessenge- meinschaft Preßnitztalbahn e.V. gemäß den gesetzlichen Bestimmungen gründlich untersucht und einzelne Teile überarbeitet worden. In den letzten Tagen hat die I K Nr. 54 abschließend noch eine neue Lackierung im grünen Farbton aus der Epoche I der Königlich-Sächsischen Staatseisenbahn erhalten und wartet nun auf ihren Rücktransport nach Jöhstadt, wo die Lok bei der Preßnitztalbahn eingestellt ist.

Die I K Nr. 54 war in den Jahren 2006 bis 2009 in einer großen Aktion vollständig durch Geld- und Sachspenden aus alten Originalplänen neu erbaut worden, nachdem die letzte Lok dieser Baureihe Anfang der sechziger Jahre verschrottet worden war. Viele Eisenbahnfreunde, aber auch zahlreiche Unternehmen – vor allem aus der sächsischen Metall- und Elektroindustrie – haben das Projekt mit einem Volumen von ca. 1,5 Mio. Euro ermöglicht.

In den Jahren 2009 bis 2017 ist die Lok in ganz Sachsen im Einsatz gewesen und hat tausende Besucher erfreut und zugleich ein erlebbares Beispiel für die große Verkehrsgeschichte Sachsens geliefert. Seit 2016 hat diese besondere Lokomotive einen stilechten Zug aus der gleichen Zeitepoche am Haken.

I K Nr.54, die ersten Meter aus eigener Kraft – Quelle: IG Preßnitztalbahn [b]

Dr. Andreas Winkler, Vorsitzender des Stiftungsvorstandes erklärt zum Abschluss der Hauptuntersu- chung: „Der große Dank geht an die IG Preßnitztalbahn als Leihnehmer der Lok und an das Team um Frank Reißig, Andre Dörfelt, Uwe Jachmann und Jörg Müller, die „ihre“ I K seit dem Bau vor über zehn Jahren stets – und auch jetzt – eng begleitet haben. Die Fachleute im Dampflokwerk Meiningen haben nach der Endmontage der Lok 2009 mit der Hauptuntersuchung 2018/19 erneut ihre hohe Fachkom- petenz unter Beweis gestellt.“

Mario Böhme, Vorsitzender der IG Preßnitztalbahn e.V. zur Rückkehr der Lok in einem besonderen Jahr: „Die I K Nr. 54 wird ihren 10. Geburtstag am ersten Juli-Wochenende auf der Preßnitztalbahn zwischen Jöhstadt und Steinbach mit vielen Eisenbahnfreunden begehen können. Weitere Einsätze ab dem Frühjahr bis weit hinein in den Spätherbst sind sachsenweit geplant, so u. a. bei der Zittauer Schmalspurbahn, der Schwarzbachbahn oder in Radebeul. Es wird ein großartiges Jubiläumsjahr.“

Dr. Winkler: „Wir freuen uns sehr, dass wir die I K Nr. 54 in Kürze wieder in ihrer sächsischen Heimat erleben können. Der Bau vor zehn Jahren und auch jetzt die Hauptuntersuchung wäre ohne das große Engagement vieler Spender nicht möglich gewesen, die „ihrer“ I K auch jetzt die Treue halten und wieder gespendet haben. Gleichwohl brauchen wir weiterhin Spenden, um die Kosten der Hauptun- tersuchung tragen zu können, für die leider keine Förderung möglich war.“

Quelle: Mario Böhme – IG Preßnitztalbahn e. V. & Anja Ziese – Stiftung Sächsische Schmalspurbahnen

Link-Tipp: www.pressnitztalbahn.de

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